St. Nilkolaikirche Grevesmühlen

St.Nikolaikirche Grevesmühlen

Aus der Mitte des 13. Jahrhunderts stammt die St. Nikolai Kirche. Sie wurde als dreischiffige gotische Hallenkirche mit steilen Kreuzrippengewölben, kreuzförmigen Pfeilern und einem quadratischen Westturm errichtet. Im Oberbereich befinden sich verschiedene Blendformen unter dem Spitzhelm und es wurden Schmuckelemente wie Ecklisenen eingesetzt.

Mehrere Umbauten und Erweiterungern wurden in den folgenden Jahrhunderten vorgenommen. Nach einem verheerenden Stadtbrand im Jahr 1659, bei dem ein Großteil der Stadt vernichtet wurde, hat die Kirche die Turmspitze und die alten Glocken verloren. 1666 konnten die Glocken durch den Wismarer Glockengießer Adam Dankwart erneuert werden. Die Turmspitze hingegen fiel noch im 17. Jahrhundert einem Blitz zum Opfer und wurde erneut zerstört. Hierauf erhielt der Turm die heutige Zeltdachform.

In den Jahren 1870-72 wurde die Kirche mit dem Anbau des neugotischen Chorraumes um 8 Meter nach Osten erweitert. Die heutige Ausmalung der Kirche entstand ebenfalls zu dieser Zeit. Die Orgel, welche der Schweriner Orgelbaumeister Friese nach neugotischem Prospekt erbaute, stammt auch aus dieser Zeit.

Die letzten großen Umbaumaßnahmen fanden im Jahr 1969 statt. Damals wurde die Nordeingangshalle wegen Baufälligkeit abgetragen und gleichzeitig wurde der neogotische Altar, sowie die Kanzel entfernt. Eine Eisenhartgussglocke aus dem Jahr 1960, gegossen in der Apoldaer Glockengießerei Schilling, mit einem Durchmesser von 110 cm, ruft die Gläubigen zum Gottesdienst.

Gastgeber 2010

Gastgeberverzeichnis der Region zum download als pdf-Dokument(23 MB)
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Kartenbuchung

Online Kartenbuchung des Piratenopenair Theaters 2010 in Grevesmühlen

Europäischer Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des ländlichen Raums

Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete