


Die ehemalige Klosterkirche St. Maria und Elisabeth ist ein stattlicher einschiffiger Backsteinbau, der um die Mitte des 15. Jahrhunderts entstand. Dabei wurden große Teile der romanischen Anlage mit einbezogen. Der spätromanische Bau aus dem ersten Viertel des 13. Jh. zählt zu den frühesten Zeugnissen der Backsteinarchitektur im nordwestlichen Mecklenburg. Vermutlich wurden um 1254 schon Umbauten vorgenommen. Die Fertigstellung von Langhaus und Chor wird für die Zeit um 1450 angenommen. Die spätromanische Südwand erhielt Fenster und an der Nordwand wurden Strebepfeiler errichtet. Große Spitzbogenfenster wurden dadurch möglich. Die Ansatzspuren des heute fehlenden Westflügels sind noch zu erkennen. Der 37 m hohe Turm wird durch Fenster und Wandöffnungen in fünf Geschosse gegliedert. Im Inneren des Turms diente ein viereckiges Gewölbe als Öffnung für das Glockenseil.
Reste einer gotischen Wandmalerei aus dem 15. Jahrhundert und aus früherer Zeit wurden in den 1960er Jahren freigelegt. Szenen der Leidensgeschichte Christi sind teilweise gut erhalten und zum Teil 1960 erneuert worden. Die Malereien sind künstlerisch von guter Qualität.
Die Innenausstattung des Kirchenraumes ist gleichfalls von bemerkenswerter Qualität. Der um 1520 entstandene Schnitzaltar gehört zu den schönsten spätgotischen Plastikwerken in Mecklenburg.