


Willkommen in unserer malerischen von Wiesen und Wäldern umgebenen Stadt im Norden Deutschlands.
Mit unserem Internetauftritt möchten wir Ihnen einen Überblick über die gemütliche, liebenswerte Kleinstadt Gadebusch in Mecklenburg vermitteln.
Interessante Entdeckungen können Sie zu Fuß wie auch mit dem Rad durch unsere Stadt und deren reizvolle Umgebung unternehmen.
Markante Sehenswürdigkeiten laden zum Verweilen ein, wie z.B. das Rathaus, welches saniert und durch einen Erweiterungsbau ergänzt wurde, die Stadtkirche St. Jakobus und St. Dionysius mit ihrer Königskapelle, der Grablege der Königin Agnes von Schweden sowie das Renaissanceschloss als Baudenkmale und städtische Dominanten. Ein Kleinod unserer Stadt ist die Museumsanlage in der Amtsstraße.
Gadebusch, gelegen im Landkreis Nordwestmecklenburg, bietet zudem viele Möglichkeiten, eine weite Landschaft mit vielen Zeugnissen einer wechselvollen Kulturgeschichte zu erkunden – zwischen der Hansestadt Lübeck und der Landeshauptstadt Schwerin, der Hansestadt Wismar und dem Biosphärereservat Schaal see.
So befindet sich im Ortsteil Wakenstädt der Schauplatz einer der großen Feldschlachten des Nordischen Krieges von 1712.
Eine Gedenkstätte erinnert an dieses Ereignis.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung werden Ihnen gern behilflich sein, wenn Sie Fragen und Anregungen zu unserer Stadt haben sollten. Ich bin mir sicher, Sie werden sich bei uns in Gadebusch wohlfühlen.
Howest
Bürgermeister
Die Museumsanlage Gadebusch befindet sich unterhalb des Renaissanceschlosses.
Am 01.07.2006 wurde das Museum im Rahmen des Münzfestes feierlich eröffnet. Die Einrichtung präsentiert die interessante Geschichte unserer kleinen westmecklenburgischen Stadt. Gezeigt werden archäologische Funde aus der Vorgeschichte, Hinterlassenschaften der slawischen Bewohner, Objekte aus Mittelalter und der Zeit der Stadt als fürstliche Residenz.
Ein wichtiger Aspekt der Ausstellung in den aufwendig rekonstruierten Räumen nimmt die letzte Schlacht des Nordischen Krieges, die Schlacht bei Gadebusch von 1712, ein. Die Anlage lädt zu einer Reise in die Ver- gangenheit der Stadt und des umgebenden Landes ein.
Öffnungszeiten Museumsanlage:
Mai bis Oktober
Dienstag bis Freitag 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Sonnabend bis Sonntag 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Montags geschlossen
November bis April
Dienstag bis Freitag 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Sonnabend bis Sonntag 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Montag geschlossen
Kontakt
Telefon: 03886/ 211160
Fax : 03886/ 211730
E-Mail: museumsanlage@gadebusch.info
Die Schlacht bei Wakenstädt am 20. Dezember 1712 in Mecklenburg wurde kaum, dass die Folgen des Dreißigjärigen Krieges halbwegs überwunden waren, zu Beginn des 18. Jahrhunderts erneut Schauplatz von Machtkämpfen ausländischer Staaten. In den als "Nordischen Krieg" in die Geschichte eingegangenen Kämpfen von 1700 bis 1721 ging es um die Vormachtstellung Schwedens im Ostseeraum. Im Jahre 1712 zogen die Schweden, nachdem sie ihre Gebiete im Nordwesten Deutschlands verloren hatten, unter General Magnus Stenbock von Rügen nach Hamburg. Wismar wurde von den Dänen aufgegeben, die sich unter Führung ihres Königs Frederik von Schweden nach Holstein zurückzogen, wo sie sich sammelten. Am 13. Dezember 1712 bezogen die dänischen Truppen Stellung bei Wakenstädt und besetzten Gadebusch. König Frederick schlug am 14. Dezember sein Quartier im Gadebuscher Schloss auf. Trotz des Rates Zar Peter I. an Frederick von Dänemark, sich vor der Vereinigung mit dem russischen Heer auf keine Schlacht einzulassen., stellte sich dieser mit seinen und den sächsischen Truppen den Schweden, die in Eilmarschen unter Führung Stenbocks vom Eulenkrug her über Kaeselow herangerückt waren, zum Kampf. Die Schlacht begann am Vormittag des 20. Dezembers 1712 und wurde auf beiden Seiten erbittert geführt. Die durch den Oberleutnant Carl Cronstedt reformierte schwedische Artillerie, deckte den Aufmarsch der Infanterie, welche das Terrain für die Kavallerie vorbereitete. Unter dem Feuer der Schwedn zogen sich die Dänen nach Wakenstädt zurück. Wärend von den Schweden 600 Mann getötet und ca. 500 verwundet wurden, verloren die Dänen etwa 3000 Soldate. Verwundet wurden 1500, gefangen genommen wurden 3000, darunter 114 Offiziere.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.schwedenschlacht.de